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Trendstudie: IT-Innovationen helfen Banken aus der Krise
Globalisierung, Internationalisierung, Fusionen und Übernahmen stellen die bedeutendsten Herausforderungen für den Finanzsektor dar. Die Rolle des Wegbereiters für eine erfolgreiche Umsetzung kommt dabei der Informationstechnologie zu. Kosteneinsparungen und höhere Prozesseffizienz allein gelten dabei nicht als einziges Mittel für verbesserte Leistung. Um Erfolg zu haben, müssen Banken innovativ sein.
Der Informationstechnologie in Banken wird großes Potenzial zugerechnet: Es sind die IT-Innovationen, die in Krisenzeiten helfen, Herausforderungen zu bewältigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Banken-Trendstudie, die das Marktanalyse- und Beratungsinstitut Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag von GFT durchführte. An der umfassenden Befragung beteiligten sich mehr als 100 Bankenrepräsentanten aus acht westeuropäischen Ländern.
Nachholbedarf beim Einsatz von IT
Nach Meinung der Befragten ist das Potenzial beim Einsatz von IT noch nicht ausgeschöpft. Sowohl bei operativen als auch bei innovationsbezogenen Themen erkennen sie Nachholbedarf. Als drängende operative Anforderungen steht die Industrialisierung des Bankwesens ganz oben auf der Agenda, gefolgt von der Erneuerung von Kernbankensystemen und durchgehender Datenverarbeitung. Als wichtige Innovationen werden neben Datenqualität und -haltung deren Auswertung und Nutzung zur Kundenbindung genannt. Darüber hinaus spielen Vertriebsunterstützung, Web 2.0, Erneuerung des Vertriebsnetzes sowie mobile Verkaufsunterstützung eine bedeutende Rolle.
Heterogene Trends in Europa
Die Umfrage zeigt auch, dass sich die Branche in den europäischen Ländern mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen konfrontiert sieht. Während britische Banken, die stärker als andere unter der Finanzmarktkrise leiden, sich vor allem auf die Kosten fokussieren, sehen deutsche Banken den größten Nachholbedarf bei der Internationalisierung. In den Beneluxländern hingegen legen die Finanzinstitute nach einer Fusions- und Übernahmewelle ihr Augenmerk auf Konsolidierung: Dort geht es vor allem darum, die technische und operative Integration voranzutreiben, Effizienz zu steigern und Kosten zu senken. In Frankreich, wo ein verschärfter Wettbewerb herrscht, sind besonders schnelle Reaktionen auf Trends und Anforderungen des Marktes gefragt. Im Schweizer Bankenmarkt, einem der höchst entwickelten Europas, steht all dies bereits seit vielen Jahren auf der Tagesordnung: Die Eidgenossen stufen Effizienz und Kosteneinsparung sowie neue Geschäftsmodelle und Technologien als laufende Maßnahmen ein. Ähnlich sehen es die Spanier, deren Bankensektor sich nach einer Reihe von Fusionen und Übernahmen ebenfalls auf hohem Niveau bewegt. Vor besonderen Herausforderungen stehen der Befragung zufolge italienische Finanzinstitute. Sie messen vor allem der Internationalisierung deutlich höhere Bedeutung bei als die Bankenvertreter anderer Länder.
Kombination mit Potenzial: spanische Effizienz, deutsche Innovationskraft und britisches Marktverständnis
Die IT ist überall die treibende Kraft – gerade in schwierigen Zeiten. So unterschiedlich die Anforderungen der Finanzinstitute in den einzelnen Ländern sind, so hilfreich kann bei der Umsetzung neuer Lösungen ein pan-europäischer Ansatz sein. Erfolgreiche Finanzdienstleister profitieren, wenn sie spanische Effizienz mit deutscher Innovationskraft und britischem Marktverständnis vereinen. Neutrale externe Partner, die international eng mit den internen IT- und Fachabteilungen zusammenarbeiten, können dazu einen strategischen Beitrag leisten.
Klicken Sie hier, um die Studie anzufordern.
Quelle
„Trends 2009 in der Bankenbranche: Der Einfluss der IT auf den Unternehmenserfolg in Krisenzeiten“.
Verfasser: Hassan Hosseini, Pierre Audoin Consultants (PAC) GmbH, München
Herausgeber: GFT Technologies AG, Stuttgart
Nachholbedarf beim Einsatz von IT
Nach Meinung der Befragten ist das Potenzial beim Einsatz von IT noch nicht ausgeschöpft. Sowohl bei operativen als auch bei innovationsbezogenen Themen erkennen sie Nachholbedarf. Als drängende operative Anforderungen steht die Industrialisierung des Bankwesens ganz oben auf der Agenda, gefolgt von der Erneuerung von Kernbankensystemen und durchgehender Datenverarbeitung. Als wichtige Innovationen werden neben Datenqualität und -haltung deren Auswertung und Nutzung zur Kundenbindung genannt. Darüber hinaus spielen Vertriebsunterstützung, Web 2.0, Erneuerung des Vertriebsnetzes sowie mobile Verkaufsunterstützung eine bedeutende Rolle.
Heterogene Trends in Europa
Die Umfrage zeigt auch, dass sich die Branche in den europäischen Ländern mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen konfrontiert sieht. Während britische Banken, die stärker als andere unter der Finanzmarktkrise leiden, sich vor allem auf die Kosten fokussieren, sehen deutsche Banken den größten Nachholbedarf bei der Internationalisierung. In den Beneluxländern hingegen legen die Finanzinstitute nach einer Fusions- und Übernahmewelle ihr Augenmerk auf Konsolidierung: Dort geht es vor allem darum, die technische und operative Integration voranzutreiben, Effizienz zu steigern und Kosten zu senken. In Frankreich, wo ein verschärfter Wettbewerb herrscht, sind besonders schnelle Reaktionen auf Trends und Anforderungen des Marktes gefragt. Im Schweizer Bankenmarkt, einem der höchst entwickelten Europas, steht all dies bereits seit vielen Jahren auf der Tagesordnung: Die Eidgenossen stufen Effizienz und Kosteneinsparung sowie neue Geschäftsmodelle und Technologien als laufende Maßnahmen ein. Ähnlich sehen es die Spanier, deren Bankensektor sich nach einer Reihe von Fusionen und Übernahmen ebenfalls auf hohem Niveau bewegt. Vor besonderen Herausforderungen stehen der Befragung zufolge italienische Finanzinstitute. Sie messen vor allem der Internationalisierung deutlich höhere Bedeutung bei als die Bankenvertreter anderer Länder.
Kombination mit Potenzial: spanische Effizienz, deutsche Innovationskraft und britisches Marktverständnis
Die IT ist überall die treibende Kraft – gerade in schwierigen Zeiten. So unterschiedlich die Anforderungen der Finanzinstitute in den einzelnen Ländern sind, so hilfreich kann bei der Umsetzung neuer Lösungen ein pan-europäischer Ansatz sein. Erfolgreiche Finanzdienstleister profitieren, wenn sie spanische Effizienz mit deutscher Innovationskraft und britischem Marktverständnis vereinen. Neutrale externe Partner, die international eng mit den internen IT- und Fachabteilungen zusammenarbeiten, können dazu einen strategischen Beitrag leisten.
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Quelle
„Trends 2009 in der Bankenbranche: Der Einfluss der IT auf den Unternehmenserfolg in Krisenzeiten“.
Verfasser: Hassan Hosseini, Pierre Audoin Consultants (PAC) GmbH, München
Herausgeber: GFT Technologies AG, Stuttgart























