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Outsourcing an ein globales Team: Spanien und Brasilien als starke Allianz
Spanien und Brasilien sind im Aufwind. Im globalen Wettbewerb um die bevorzugten Standorte für Business Process Outsourcing (BPO) Projekte haben sich beide Länder auf den vorderen Plätzen etabliert. Was Studien nahe legen, untermauert die Praxis von GFT.
Spanien als Brückenkopf zu Südamerika
Spanien verfügt über hoch qualifizierte Fachkräfte mit Branchenexpertise und hat sich im Management komplexer Projekte bewährt. Auftraggeber in Europa, die sich neu im Outsourcing-Markt orientieren, profitieren von der geografischen Nähe, die Abstimmungen und eine engere Zusammenarbeit erleichtert. Unternehmen, die mit globalem Outsourcing vertraut sind, nutzen das Nearshore-Modell mit Spanien häufig als Brückenkopf zu zusätzlichen Offshore-Standorten etwa in Südamerika.
Argumente für den brasilianischen ICT-Markt liefert eine aktuelle Studie des Branchenverbands BRASSCOM (Brazilian Association of Information Technology and Communication Companies), das „Brazil IT BPO Book“, vorgestellt im November 2009. Demnach stellt das Land weltweit den achtgrößten Markt für Business Process Outsourcing für IT-Lösungen. Im Jahr 2008 wurde damit ein Umsatz von 58,1 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts entfallen auf IT und Kommunikation.
Brasilien und Spanien: eine starke Allianz
Ob als Nearshore-Standort für die USA oder als Offshore-Standort für Europa – Brasilien überzeugt mit einer Reihe von Vorteilen. So ist der brasilianische Markt politisch und ökonomisch stabil. „Wir können hier aus einem großen Pool an gut qualifizierten Fachkräften schöpfen“, berichtet Carlos Eres, der bei GFT das Geschäft für Südeuropa und Südamerika verantwortet und die Entwicklungszentren dort steuert. Die internationale Verständigung erfolgt problemlos in Englisch und Spanisch. Neben der Sprache ist die starke kulturelle Gemeinsamkeit ein Grund, weshalb sich gerade die enge Zusammenarbeit zwischen den GFT Standorten in Sorocaba und in Spanien bewährt hat. Ebenfalls eingebunden: das GFT Team in London. „Brasilien ergänzt unser Entwicklungszentrum in Barcelona perfekt. Mit weniger als drei Stunden Zeitdifferenz zu Europa funktionieren Abstimmungen problemlos“, bestätigt Graham Underwood, GFT Geschäftsführer in England. Kunden wird häufig erst dann bewusst, dass ein Teil des Teams von einem anderen Kontinent aus arbeitet, wenn spätabends noch Tests gefahren werden.
Welches Team zum Einsatz kommt, hängt von den Anforderungen ab
Welche Standorte und Fachkräfte in einem Projekt zum Einsatz kommen, richtet sich nach den Anforderungen und Erwartungen des Kunden. Für eine schnelle Realisierung außergewöhnlich komplexer Aufgaben sind hoch qualifizierte Spezialisten gefragt, die über Zeitzonen hinweg agieren. Entscheidend ist es, in verschiedenen Ländern über Kompetenzen auf höchstem Niveau zu verfügen. Die Kunst besteht darin, in einem funktionsfähigen globalen Netzwerk flexibel und für jede Anforderung ein passendes Team aus IT-Experten zusammenzustellen und dieses effizient zu steuern. Outsourcing-Dienstleister, die das beherrschen, bieten neben Kostenvorteilen einen entscheidenden Mehrwert und sind weit mehr als eine verlängerte Werkbank.






















