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Cloud Computing – Hype oder Zukunftstechnologie?
Die diesjährige CeBIT stand im Fokus von Cloud Computing. Marktbeobachter und Analysten sehen in dieser Technologie, bei der IT-Leistungen in Echtzeit über Datennetze bereitgestellt werden, einen der wichtigsten Wachstumsmärkte der IT-Branche. Viele Anbieter haben bereits Services in diesem Umfeld definiert; die Resonanz bei den Anwendern ist jedoch teilweise noch verhalten. Die Angst vor Datenverlust oder -missbrauch lässt viele zögern: gleichzeitig sorgen die zahlreichen Varianten der Angebote – von Private über Public Clouds bis hin zu Hybrid-Ansätzen – für Verwirrung. Dennoch zählt Cloud Computing derzeit zu den vielversprechendsten IT-Konzepten und ist eine kosteneffiziente Alternative für Unternehmen, Rechenleistungen oder Business-Anwendungen zu beziehen. Laut einer aktuellen Studie von BITKOM und der Experton Group wird der Cloud-Umsatz mit Geschäftskunden und Privatverbrauchern in diesem Jahr um rund 55 Prozent auf insgesamt 3,5 Milliarden Euro steigen. Bis 2015 wird sogar ein Wachstum des Cloud- Marktes auf 13 Milliarden Euro erwartet. Dann werden etwa zehn Prozent der gesamten IT-Ausgaben in Deutschland auf diese Technologie entfallen. Im Jahr 2010 waren es nur 1,5 Prozent.
Doch wohin entwickelt sich diese Technologie? Nachdem sich die anfängliche Euphorie gelegt hat, zeigt die Erfahrung mittlerweile, dass der Cloud-Markt mehr branchen- und unternehmenszugeschnittene Ansätze braucht. Beispiel Datenschutz: Während beim Online-Gaming Spieleanwendungen problemlos aus der Cloud gezogen werden können, benötigen Kreditinstitute einen differenzierteren Ansatz. Gerade im Bankenumfeld werden viele sensible Daten verarbeitet, übertragen und gespeichert; eine Auslagerung von Informationen ist dort naturgemäß mit einem besonderen Risiko verbunden. Aber auch im Finanzsektor gewinnt die Technologie an Attraktivität. Banken verwalten in der Regel neben Kundendaten riesige Mengen an anonymisierten Marktinformationen, die in Deutschland nicht unter das Datenschutzgesetz fallen. Während die personenbezogenen Daten auf dem internen Rechner gespeichert werden sollten, macht die Auslagerung der unkritischen Daten in die Cloud Sinn, um die eigene IT zu entlasten.
Ein weiterer Trend, der sich hierzulande abzeichnet, ist die Entwicklung hin zu nationalen und sogar regionalen Clouds, die sich beispielsweise Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen am selben Standort teilen. So sparen sie sich die enormen Summen für eigene Rechenzentren, deren Leistung sie alleine nicht ausschöpfen, können die Daten aber dennoch in ihrer Nähe speichern. Der Cloud-Computing- Markt, der derzeit noch von großen US-amerikanischen Unternehmen wie Google, Microsoft oder Amazon dominiert wird, muss und wird auf die Sicherheitsbedenken der Anwender reagieren und sich in Richtung nationale Cloud mit mehr und mehr lokalen Anbietern bewegen.
Die steigende Nutzung von mobilen Endgeräten treibt die Cloud-Technologie weiter voran; Cloud Computing und mobile Anwendungen ergänzen einander optimal. Die Infrastruktur des Back-End wird verstärkt ausgelagert, gleichzeitig werden Anwendungen über mobile Endgeräte direkt aus der Cloud bezogen. Eine Installation ist nicht mehr notwendig. Die Cloud liefert die Rechenleistung und die Verfügbarkeit zu jeder Zeit. Über Smartphone oder Laptop kann dann standortunabhängig auf die Anwendungen zugegriffen werden. Die eigenen Rechner werden somit in Zukunft weitgehend entlastet und Front-End-Anwendungen beschleunigt.
Doch wohin entwickelt sich diese Technologie? Nachdem sich die anfängliche Euphorie gelegt hat, zeigt die Erfahrung mittlerweile, dass der Cloud-Markt mehr branchen- und unternehmenszugeschnittene Ansätze braucht. Beispiel Datenschutz: Während beim Online-Gaming Spieleanwendungen problemlos aus der Cloud gezogen werden können, benötigen Kreditinstitute einen differenzierteren Ansatz. Gerade im Bankenumfeld werden viele sensible Daten verarbeitet, übertragen und gespeichert; eine Auslagerung von Informationen ist dort naturgemäß mit einem besonderen Risiko verbunden. Aber auch im Finanzsektor gewinnt die Technologie an Attraktivität. Banken verwalten in der Regel neben Kundendaten riesige Mengen an anonymisierten Marktinformationen, die in Deutschland nicht unter das Datenschutzgesetz fallen. Während die personenbezogenen Daten auf dem internen Rechner gespeichert werden sollten, macht die Auslagerung der unkritischen Daten in die Cloud Sinn, um die eigene IT zu entlasten.
Ein weiterer Trend, der sich hierzulande abzeichnet, ist die Entwicklung hin zu nationalen und sogar regionalen Clouds, die sich beispielsweise Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen am selben Standort teilen. So sparen sie sich die enormen Summen für eigene Rechenzentren, deren Leistung sie alleine nicht ausschöpfen, können die Daten aber dennoch in ihrer Nähe speichern. Der Cloud-Computing- Markt, der derzeit noch von großen US-amerikanischen Unternehmen wie Google, Microsoft oder Amazon dominiert wird, muss und wird auf die Sicherheitsbedenken der Anwender reagieren und sich in Richtung nationale Cloud mit mehr und mehr lokalen Anbietern bewegen.
Die steigende Nutzung von mobilen Endgeräten treibt die Cloud-Technologie weiter voran; Cloud Computing und mobile Anwendungen ergänzen einander optimal. Die Infrastruktur des Back-End wird verstärkt ausgelagert, gleichzeitig werden Anwendungen über mobile Endgeräte direkt aus der Cloud bezogen. Eine Installation ist nicht mehr notwendig. Die Cloud liefert die Rechenleistung und die Verfügbarkeit zu jeder Zeit. Über Smartphone oder Laptop kann dann standortunabhängig auf die Anwendungen zugegriffen werden. Die eigenen Rechner werden somit in Zukunft weitgehend entlastet und Front-End-Anwendungen beschleunigt.




























