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Suitability – Neue Wege in der Anlageberatung
Die Finanzkrise hat die Bankenwelt erschüttert und die Beziehung der Verbraucher zu ihren Kreditinstituten in Schieflage gebracht. Banken und Sparkassen haben alle Hände voll damit zu tun, das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen und ihr angeschlagenes Image wieder aufzupolieren. Auf dem Prüfstand steht dabei auch die Wertpapieranlageberatung – ein sensibler Bereich, in dem das Kundeninteresse durch rechtliche Vorgaben besonders geschützt ist.

In diesem Zusammenhang beschreibt der Begriff Suitability die Pflicht von Finanzdienst- leistern, ihren Kunden nur geeignete Produkte zu empfehlen und umfasst die gesamte Prozesskette der Beratung: Konkret heißt das, für jeden Kunden ein auf seine Bedürfnisse zugeschnittenes Risikoprofil zu erstellen, das als Leitfaden für alle Folgegespräche dient. Der Berater steht in der Pflicht, nur Anlagen zu empfehlen, die in das jeweilige Raster fallen und den Beratungsprozess entsprechend zu protokollieren. Ohne IT-Unterstützung ein aufwendiges und zeitintensives Unterfangen.

Um sicherzustellen, dass die Kundenwünsche und Anlageziele im Fokus aller Gespräche stehen, greifen Kreditinstitute auf intelligente Lösungen zurück. Die IT-gestützte Beratung ermöglicht es, für Kundengespräche eine einheitliche, an Vorschriften orientierte und transparente Grundlage zu schaffen. Automatisierte Prozesse bilden einen Rahmen, in dem sich Berater und Kunde sicher bewegen, ohne Anlageziele sowie Risikoprofil aus den Augen zu verlieren. Gleichzeitig sorgt die Technologie für eine Protokollierung gemäß dem Suitability-Modell.

Lösungen, wie zum Beispiel a-touch von GFT, unterstützen dabei, die Anlageberatung zum strukturierten Prozess zu machen und den Kunden noch stärker in die Entscheidungen mit einzubinden. Das System gewährleistet die lückenlose Abfolge aller verbindlichen Schritte unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben und ermöglicht es, Anlagestrategien und Finanzprodukte multimedial zu erklären. Dabei wird der gesamte Beratungsprozess, von der Ermittlung des Risikoprofils über die Abfrage der persönlichen Situation des Anlegers bis zu konkreten Handlungsempfehlungen sowie Anlagevorschlägen, durchlaufen. Der Kunde steuert dabei seine Investitionsentscheidungen selbst und kann diese regelmäßig über einen Soll-Ist-Abgleich überprüfen.

Die Dokumentation aller Schritte in der Wertpapieranlage ist für Bank und Kunde gleichermaßen ein wichtiges Thema: Zum einen kann der Kunde sicher sein, dass alle Entscheidungen auf Grundlage seiner Risikoneigung getroffen werden. Zum anderen beugen die Kreditinstitute Haftungsrisiken vor. Der Einsatz moderner Technologien entlastet Berater von bürokratischen Aufgaben und ermöglicht es ihnen, sich wieder voll und ganz dem Kunden zu widmen. Für den Anleger werden komplexe Prozesse dank IT-Lösungen transparent und anschaulich dargestellt sowie eine Beratung auf hohem Niveau garantiert.
Weitere Infos
Suitabilty GFT a-touch
© GFT AG