Presse
GFT veröffentlicht Ergebnisse für die ersten neun Monate 2008

Stabile Umsatzentwicklung trotz Finanzmarktkrise

Umsatz im Geschäftsbereich Resourcing wächst um zehn Prozent

Geschäftsbereich Software belastet Ergebnis vor Steuern

Prognose für das Geschäftsjahr 2008 gesenkt
Stuttgart, 6. November 2008 – Das IT-Unternehmen GFT Technologies AG erzielte trotz aktueller Turbulenzen am Finanzmarkt eine stabile Umsatzentwicklung. In den ersten neun Monaten erwirtschaftete GFT einen Umsatz in Höhe von 177,5 Mio. Euro (Vorjahr: 176,3 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 4,3 Mio. Euro und fiel damit schwächer aus als erwartet. Die Umsatz- und Ertragsziele für das Geschäftsjahr 2008 wurden gesenkt.
Der Geschäftsbereich Resourcing erwirtschaftete auch in den ersten neun Monaten 2008 den größten Umsatzbeitrag. Aufgrund der anhaltenden Nachfrage nach freiberuflichen IT-Fachkräften konnte hier der Umsatz um zehn Prozent auf 106,3 Mio. Euro gesteigert werden (Vorjahr: 97,1 Mio. Euro). Die Zuspitzung der Finanzmarktkrise und die damit einhergehende globale konjunkturelle Abkühlung spiegelte sich in einer verhaltenen Nachfrage über alle Branchen hinweg wider: Im Geschäftsbereich Services sank der Umsatz in den ersten neun Monaten 2008 um elf Prozent auf 67,2 Mio. Euro (Vorjahr: 75,2 Mio. Euro). Im Segment Software ging der Umsatz um zwei Prozent auf 4,0 Mio. Euro zurück (Vorjahr: 4,1 Mio. Euro).
Das konsolidierte Ergebnis vor Steuern (EBT) der GFT Gruppe lag zum 30. September 2008 bei 4,3 Mio. Euro und damit 4,4 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Den größten Ergebnisbeitrag steuerte das Segment Services mit 5,0 Mio. Euro bei, der Geschäftsbereich Resourcing erzielte ein Neunmonatsergebnis von 2,6 Mio. Euro. Das Software-Segment hingegen belastete das Ergebnis mit -2,8 Mio. Euro. Im Quartalsvergleich stieg es gegenüber dem zweiten Quartal 2008 (1,7 Mio. Euro) um 24 Prozent auf 2,1 Mio. Euro an.
Der Überschuss zum 30. September 2008 lag mit 2,6 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert (5,7 Mio. Euro). Das Ergebnis pro Aktie belief sich im Berichtszeitraum auf 0,10 Euro nach 0,22 Euro zum Vorjahreszeitpunkt und 0,04 Euro zum Halbjahr. Der Bestand an frei verfügbaren Zahlungsmitteln reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (22,8 Mio. Euro) um 21 Prozent auf 17,9 Mio. Euro.
Die GFT Gruppe beschäftigte zum 30. September 2008 1.015 Mitarbeiter – 72 Personen weniger als zum Jahresende 2007 und 62 Personen weniger als zum Vorjahreszeitpunkt. Im Wesentlichen ist der Rückgang der Mitarbeiterzahl auf den Verkauf der Anteile an der indischen Tochtergesellschaft zurückzuführen. Im Vorjahr waren hier 56 Mitarbeiter beschäftigt. Das Segment Resourcing verzeichnete einen Mitarbeiterzuwachs: Hier sind 22 Personen mehr als zum Vorjahreszeitpunkt tätig. Dies spiegelt die weiterhin steigende Nachfrage nach externen IT-Experten in den Unternehmen wider.
Vor dem Hintergrund der Neunmonatsergebnisse hat der Vorstand die Prognosen für das Gesamtjahr gesenkt. Für das laufende Jahr rechnet GFT mit einem konzernweiten Umsatz von 240 Mio. Euro und einem Ergebnis vor Steuern von 6 Mio. Euro.
„Trotz der Krise am Finanzmarkt blicken wir zuversichtlich in die Zukunft”, erklärt Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender von GFT, rechnet aber frühestens für das zweite Halbjahr 2009 mit einer Erholung des Marktes. „Wenn die Banken die Krise überwunden haben, werden sie die aktuell diskutierten verschärften Regularien umsetzen müssen. Wir arbeiten schon heute an den entsprechenden IT-Lösungen, um unsere Kunden dabei intensiv zu unterstützen.“
Das konsolidierte Ergebnis vor Steuern (EBT) der GFT Gruppe lag zum 30. September 2008 bei 4,3 Mio. Euro und damit 4,4 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert. Den größten Ergebnisbeitrag steuerte das Segment Services mit 5,0 Mio. Euro bei, der Geschäftsbereich Resourcing erzielte ein Neunmonatsergebnis von 2,6 Mio. Euro. Das Software-Segment hingegen belastete das Ergebnis mit -2,8 Mio. Euro. Im Quartalsvergleich stieg es gegenüber dem zweiten Quartal 2008 (1,7 Mio. Euro) um 24 Prozent auf 2,1 Mio. Euro an.
Der Überschuss zum 30. September 2008 lag mit 2,6 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert (5,7 Mio. Euro). Das Ergebnis pro Aktie belief sich im Berichtszeitraum auf 0,10 Euro nach 0,22 Euro zum Vorjahreszeitpunkt und 0,04 Euro zum Halbjahr. Der Bestand an frei verfügbaren Zahlungsmitteln reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (22,8 Mio. Euro) um 21 Prozent auf 17,9 Mio. Euro.
Die GFT Gruppe beschäftigte zum 30. September 2008 1.015 Mitarbeiter – 72 Personen weniger als zum Jahresende 2007 und 62 Personen weniger als zum Vorjahreszeitpunkt. Im Wesentlichen ist der Rückgang der Mitarbeiterzahl auf den Verkauf der Anteile an der indischen Tochtergesellschaft zurückzuführen. Im Vorjahr waren hier 56 Mitarbeiter beschäftigt. Das Segment Resourcing verzeichnete einen Mitarbeiterzuwachs: Hier sind 22 Personen mehr als zum Vorjahreszeitpunkt tätig. Dies spiegelt die weiterhin steigende Nachfrage nach externen IT-Experten in den Unternehmen wider.
Vor dem Hintergrund der Neunmonatsergebnisse hat der Vorstand die Prognosen für das Gesamtjahr gesenkt. Für das laufende Jahr rechnet GFT mit einem konzernweiten Umsatz von 240 Mio. Euro und einem Ergebnis vor Steuern von 6 Mio. Euro.
„Trotz der Krise am Finanzmarkt blicken wir zuversichtlich in die Zukunft”, erklärt Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender von GFT, rechnet aber frühestens für das zweite Halbjahr 2009 mit einer Erholung des Marktes. „Wenn die Banken die Krise überwunden haben, werden sie die aktuell diskutierten verschärften Regularien umsetzen müssen. Wir arbeiten schon heute an den entsprechenden IT-Lösungen, um unsere Kunden dabei intensiv zu unterstützen.“
Die Kennzahlen des GFT Konzerns im Überblick
| Kennzahlen nach IFRS in T€ | 01.01.-30.09.2008 | 01.01.-30.09.2007 |
| Umsatz | 177.453 | 176.295 |
| EBITDA | 4.981 | 9.332 |
| Abschreibungen insgesamt | 1.197 | 996 |
| EBIT | 3.784 | 8.336 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 4.336 | 8.721 |
| Überschuss zum 30. September | 2.583 | 5.710 |
| Ergebnis/Aktie nach IAS 33 in Euro | 0,10 | 0,22 |
| Eigenkapitalquote in Prozent | 57 | 51 |
| Mitarbeiter, absolut zum 30. September | 1.015 | 1.077 |

Ulrich Dietz,
Vorsitzender des Vorstands:
„Wenn die Banken die Krise überwunden haben, werden sie die aktuell diskutierten verschärften Regularien umsetzen müssen. Wir arbeiten schon heute an den entsprechenden IT-Lösungen, um unsere Kunden dabei intensiv zu unterstützen.“
GFT Technologies AG
Andrea Wlcek
Head of Investor Relations & Corporate Communications
Filderhauptstraße 142
70599 Stuttgart
Germany
T +49 711 62042-440
F +49 711 62042-301














andrea.wlcek@gft.com
