GFT Group mit starkem ersten Quartal 2014

GFT Group mit starkem ersten Quartal 2014

  • Konzernumsatz um 40 Prozent auf 77,72 Mio. Euro gesteigert
  • Geschäftsbereich GFT mit Umsatzplus von 73 Prozent
  • Vorsteuerergebnis auf 4,81 Mio. Euro mehr als verdreifacht

Stuttgart, 8. Mai 2014 – Die GFT Group hat im ersten Quartal 2014 die positive Geschäftsentwicklung des zweiten Halbjahres 2013 fortgesetzt. Der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutliche Umsatzanstieg um 40 Prozent auf 77,72 Mio. Euro (i. Vj. 55,51 Mio. Euro) resultierte aus dem starken organischen Wachstum mit Lösungen für den Finanzsektor im Geschäftsbereich GFT sowie aus dem Zukauf des italienischen Beratungsunternehmens Sempla Mitte 2013. Der außerhalb Deutschlands erzielte Umsatz wuchs um 56 Prozent auf 58,00 Mio. Euro, was einer Erhöhung des Auslandsanteils am Konzernumsatz auf 75 Prozent (i. Vj. 67 Prozent) entspricht. Infolge der guten Umsatzentwicklung und der hohen Auslastung im Geschäftsbereich GFT konnte das Vorsteuerergebnis (EBT) in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres auf 4,81 Mio. Euro (i. Vj. 1,55 Mio. Euro) mehr als verdreifacht werden. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) verbesserte sich auf 6,08 Mio. Euro (i. Vj. 1,86 Mio. Euro).

Der auf IT-Lösungen für den Finanzsektor spezialisierte Geschäftsbereich GFT erzielte im ersten Quartal eine Umsatzsteigerung um 73 Prozent auf 55,99 Mio. Euro (i. Vj. 32,40 Mio. Euro). Bereinigt um den Umsatzbeitrag der seit dem zweiten Halbjahr 2013 konsolidierten und in diesen Geschäftsbereich integrierten Sempla (seit Januar 2014 GFT Italia) in Höhe von 10,78 Mio. Euro steigerte GFT den Umsatz um 40 Prozent. Das starke organische Wachstum resultierte im Wesentlichen aus der Fortsetzung der guten Geschäftsentwicklung im Bereich Investmentbanken und aus Projekten im Umfeld der Bankenregulierung. Hohe Umsatzzuwächse verzeichnete GFT insbesondere in Großbritannien und den USA. Der Beitrag des Geschäftsbereichs GFT zum Konzernumsatz stieg auf 72 Prozent (i. Vj. 58 Prozent).

Der Ergebnisbeitrag (EBT) des Segments GFT stieg in den ersten drei Monaten um 154 Prozent auf 6,04 Mio. Euro (i. Vj. 2,38 Mio. Euro), was einem Anstieg der Umsatzrentabilität auf 10,8 Prozent entspricht (i. Vj. 7,4 Prozent). Die im Vergleich zum Umsatz überproportionale Ergebnissteigerung resultierte im Wesentlichen aus einem erhöhten Auslastungsgrad und positiven Skaleneffekten.

Im Geschäftsbereich emagine, der auf die personelle Besetzung von Technologieprojekten spezialisiert ist, verringerte sich der Umsatz im Berichtszeitraum um 6 Prozent auf 21,72 Mio. Euro (i. Vj. 23,09 Mio. Euro). Der Anteil am Konzernumsatz fiel im Berichtszeitraum auf 28 Prozent (i. Vj. 42 Prozent). Trotz niedrigerer Umsätze konnte durch eine erhöhte Umsatzrentabilität von 1,0 Prozent (i. Vj. 0,4 Prozent) das Ergebnis um 0,13 Mio. Euro auf 0,23 Mio. Euro (i. Vj. 0,10 Mio. Euro) gesteigert werden.

Ergebniskennzahlen vor Steuern mehr als verdreifacht

Die Vorsteuerresultate der GFT Group verdreifachten sich im ersten Quartal. So stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (EBITDA) um 227 Prozent auf 6,08 Mio. Euro (i. Vj. 1,86 Mio. Euro). GFT Italia trug, erstmals belastet durch übliche Konzernumlagen, 0,35 Mio. Euro zum EBITDA bei. Das Vorsteuerergebnis (EBT) verbesserte sich um 211 Prozent auf 4,81 Mio. Euro (i. Vj. 1,55 Mio. Euro). Die Umsatzrentabilität lag mit 6,2 Prozent um 3,4 Prozentpunkte über dem Vorjahr (2,8 Prozent). Das Ergebnis nach Steuern (Periodenüberschuss) stieg um 184 Prozent auf 3,25 Mio. Euro (i. Vj. 1,14 Mio. Euro), was einem Ergebnis pro Aktie von 0,12 Euro (i. Vj. 0,04 Euro) entspricht. Die rechnerische Steuerquote betrug 33 Prozent gegenüber 26 Prozent im Vorjahreszeitraum.

„Wir freuen uns über die Fortsetzung unseres dynamischen Wachstumskurses. Aufgrund der hohen Auslastung unserer Entwicklungszentren in Spanien und Brasilien haben wir hier auch personell weiter aufgestockt. Für das Gesamtjahr sind wir zuversichtlich, unsere Umsatz- und Ergebnisziele zu erreichen“, so Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender der GFT Technologies AG.

Mitarbeiterzahl wächst um 55 Prozent auf 2.254

Insgesamt erhöhte sich die Anzahl der Vollzeitkräfte der GFT Group zum 31. März 2014 um 55 Prozent auf 2.254 (zum 31. März 2013: 1.457). Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung und der guten Auslastung wurden die Entwicklungszentren in Spanien und Brasilien personell erheblich aufgestockt. So stieg die Mitarbeiterzahl in Spanien, verglichen mit dem Berichtszeitraum des Vorjahres, um 23 Prozent auf 1.144 (i. Vj. 932) und in Brasilien um 63 Prozent auf 210 (i. Vj. 129).

Weitere Eckdaten

Zum 31. März 2014 verfügte die GFT Group über liquide Mittel und Wertpapiere in Höhe von 45,82 Mio. Euro (31. Dezember 2013: 48,63 Mio. Euro). Das Eigenkapital betrug zum 31. März 2014 90,48 Mio. Euro und lag damit 3,33 Mio. Euro über dem Wert zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 (87,15 Mio. Euro).

Detaillierte Finanzzahlen stehen im Investor-Relations-Bereich unter http://www.gft.com/ir zur Verfügung.

Wir freuen uns über die Fortsetzung unseres dynamischen Wachstumskurses. Aufgrund der hohen Auslastung unserer Entwicklungszentren in Spanien und Brasilien haben wir hier auch personell weiter aufgestockt. Für das Gesamtjahr sind wir zuversichtlich, unsere Umsatz- und Ergebnisziele zu erreichen.”
Ulrich Dietz CEO
Quote
In Mio. Euro 01.01.-31.03.2014 01.01.-31.03.2013

Kennzahlen (ungeprüft) nach IFRS
(Abweichungen aufgrund von Rundungsdifferenzen möglich)

 

Umsatz 77,72 55,51
EBITDA

6,08

1,86
EBIT 4,99 1,51

Ergebnis vor Steuern (EBT)

4,81 1,55

Periodenüberschuss

3,25 1,14

Ergebnis/Aktie nach IAS 33 in Euro

0,12 0,04
Eigenkapitalquote in Prozent 43 60

Mitarbeiter, Mitarbeiter, absolut zum 31.03.

2.254
 
1.457