Open Innovation als Wettbewerbsfaktor für Banken

Open Innovation als Wettbewerbsfaktor für Banken

GFT Studie zeigt: Finanzinstitute müssen sich für Impulse von außen öffnen

Stuttgart, 4. März 2014 – Eine Bank, die ihre Kunden fragt, was sie besser machen kann, und die besten Ideen prämiert. Eine andere Bank, die die eigenen Mitarbeiter einbindet, um neue Servicestandards zu entwickeln. Das sind zwei Beispiele, die auf dem Prinzip von Open Innovation basieren. Der Clou: Externe Partner werden mit ihren Erfahrungen, ihrem Spezialwissen und ihren Fähigkeiten gezielt in den Innovationsprozess einbezogen. Die Potenziale von Open Innovation für Banken hat GFT, einer der international führenden IT-Lösungsanbieter für den Finanzsektor, nun in einer Studie zusammengetragen.

„Die Marktbedingungen für Finanzdienstleister ändern sich immer schneller“, sagt Marika Lulay, Chief Operating Officer bei GFT. Neue Technologien drängen mit Macht auf den Markt und setzen die Banken unter Zugzwang, um nicht den digitalen Anschluss zu verlieren. „Die Finanzkrise hat die Loyalität der Kunden rapide sinken lassen. Deshalb wird es für Finanzinstitute immer wichtiger, sich mit innovativen Produkten und Dienstleistungen von der Konkurrenz abzuheben. Dazu gehören auch die neuen Wettbewerber.“ Also beispielsweise E-Commerce-Firmen oder Anbieter von Bezahldiensten – sie alle wollen ein Stück vom Kuchen abhaben.

Wie es Banken gelingen kann, mit diesem neuen Innovationsdruck umzugehen, zeigt die GFT Studie „Open Innovation in the Financial Services Sector – Why and how to take action”. Der Impuls für Veränderung kommt bei Open Innovation nicht nur von innen, etwa aus der eigenen Entwicklungsabteilung, sondern auch von außen. Externe Partner – Lieferanten oder Kunden, Designer oder Partnerunternehmen mit branchenfremdem Hintergrund – sorgen für einen neuen Blick auf das Thema Innovation. Ihre Vorteile: Sie sind häufig näher an der Zielgruppe und sorgen mit frischen Ideen ohne Denkverbote für neue Impulse.

Marika Lulay: „Banken wenden neue technologische Lösungen zwar traditionell sehr früh an. Aber diese Innovationen sind üblicherweise auf die Institute selbst und die im Hintergrund ablaufenden Prozesse fokussiert. In der digitalen Wirtschaft muss aber der Kundennutzen sicht- und fühlbar werden. Banken müssen ihren Innovationsansatz also in vielen Fällen neu denken.“

Die in der Studie vorgestellten Beispiele für erfolgreiche Open-Innovation-Maßnahmen zeigen, wie breit die Anwendungsmöglichkeiten der Methodik sind. Diese reichen vom Crowdsourcing, bei der Endkunden in die Produkt- und Serviceentwicklung eingebunden werden, bis hin zum Corporate Venturing, bei dem Unternehmen in Start-ups investieren. Wichtig für alle Firmen, die mit dem Gedanken spielen, Open Innovation einzusetzen: Der gewählte Ansatz muss eng verknüpft sein mit der übergreifenden Geschäftsstrategie. Schließlich ist die Bereitschaft, Ideen von außen zuzulassen, die Grundvoraussetzung für ein Gelingen von Open Innovation.

Vorstellung der GFT Studie am 12. März auf der CeBIT

Die GFT Studie „Open Innovation in the Financial Services Sector – Why and how to take action” kann kostenfrei angefordert werden.
Zudem stellt GFT die wichtigsten Ergebnisse der Studie am 12. März ab 12:45 Uhr auf der CODE_n Bühne in Halle 16 im Rahmen der CeBIT in Hannover vor. Dr. Ignasi Barri, einer der Autoren, präsentiert die relevanten Ergebnisse. Während der CeBIT stehen die Autoren der Studie zudem für Gespräche zur Verfügung.

Banken wenden neue technologische Lösungen zwar traditionell sehr früh an. Aber diese Innovationen sind üblicherweise auf die Institute selbst und die im Hintergrund ablaufenden Prozesse fokussiert. In der digitalen Wirtschaft muss aber der Kundennutzen sicht- und fühlbar werden. Banken müssen ihren Innovationsansatz also in vielen Fällen neu denken."”
Marika Lulay Mitglied des Vorstands von GFT
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