Big Data bei Banken und Versicherungen: Weniger Risiken, näher am Kunden

Big Data bei Banken und Versicherungen:
Weniger Risiken, näher am Kunden

GFT präsentiert Big-Data-Szenarien für den Finanzsektor auf der CeBIT
 

Stuttgart, 30. Januar 2014 – Jeder spricht darüber – und doch herrscht vielfach noch Skepsis über den tatsächlichen Nutzen von Big Data. Das gilt auch für Banken und Versicherungen. Die GFT Technologies AG, einer der weltweit führenden IT-Lösungsanbieter für die Finanzbranche, will dies ändern. Auf der kommenden CeBIT in Hannover stellt GFT anhand konkreter Anwendungen vor, wann und wo sich der Einsatz bei Finanzdienstleistern lohnt. Vom 10. bis 14. März 2014 können die Besucher in Halle 16 zum Beispiel erfahren, wie Big Data dabei helfen kann, Bankkunden schnellere Kreditzusagen zu besseren Konditionen zu geben, ohne dabei die eigene Risikoposition zu verschlechtern. Weitere Anwendungsfälle betreffen die Betrugserkennung und -prävention sowie das Churn Management, um die Abwanderung bestehender Kunden proaktiv zu vermeiden.

„Finanzdienstleister haben in ihrem täglichen Geschäft traditionell viel mit der Verarbeitung und Auswertung großer Datenmengen zu tun“, erklärt Marika Lulay, Chief Operating Officer bei GFT. „Mit Big Data können sie jetzt noch sehr viel schneller und gezielter Informationen aus ihren Daten ziehen. Analysen, für die früher Wochen benötigt wurden, sind heute in wenigen Minuten verfügbar. Die Möglichkeiten sind immens und lassen sich individuell auf den jeweiligen Anwendungsfall zuschneiden, für bessere Entscheidungen in Echtzeit.“


Wie dies in der Praxis aussehen kann, demonstriert GFT auf der CeBIT mit einer Reihe konkreter Anwendungsbeispiele. Auf der weltgrößten IT-Messe erhalten Finanzdienstleister bei GFT Antworten auf Fragen wie:

  • Wie kann ich noch während des Beratungsgesprächs bestimmen, welche Kreditkonditionen ich meinem Kunden anbieten kann?
  • Wie schütze ich die Nutzer meiner Zahlungskarten wirksam vor kriminellem Missbrauch?
  • Wie spüre ich betrügerische Versicherungsfälle frühzeitig auf, indem ich die Beziehungen zwischen den Versicherungsparteien auswerte?
  • Wie verhindere ich rechtzeitig, meine Kunden an andere Banken zu verlieren?

Zur Lösung dieser Problemstellungen setzt GFT auf verschiedene Analyseverfahren wie das Scoring oder adaptive Methoden zur Erkennung auffälliger Verhaltensmuster oder Beziehungsstrukturen. Eine bislang unerreichte Qualität erhalten diese Analysen durch die Nutzung moderner Big-Data-Technologien wie SAP Hana und Hadoop. Sie ermöglichen einen detaillierten Erkenntnisgewinn in Echtzeit – und das auf Basis einer deutlich umfangreicheren Menge an Daten aus unterschiedlichsten Quellen.


Bei all dem immer mit im Fokus ist die Datensicherheit, schließlich steht die Vertraulichkeit der Daten im Finanzumfeld an oberster Stelle. „Banken und Versicherungen setzen traditionell extrem hohe Standards bei der Datensicherheit. Aus den zahlreichen Big-Data-Projekten, die wir bei GFT im Investment und Retail Banking bereits umgesetzt haben, wissen wir, dass dies auch hier uneingeschränkt der Fall ist“, so Lulay.


Internationaler Launch von Cardinis

Neben den Big-Data-Lösungen stellt GFT auf der CeBIT auch die Projekt- und Portfoliomanagementsoftware Cardinis dem internationalen Fachpublikum vor. Die Suite wurde von GFT Italia entwickelt und ist bisher nur in Italien verfügbar. Sie unterstützt sowohl Einzelprojekte als auch das Management sämtlicher Projekte im Unternehmen. So können Zusammenhänge zwischen Projekten erkannt werden, und das Management hat jederzeit den Status über sämtliche Projekte, deren Kosten, Risiken und Abhängigkeiten im Blick. Als eine der wenigen europäischen Projektmanagementlösungen ist Cardinis im Magic Quadrant von Gartner gelistet.

Mit Big Data können Finanzdienstleister jetzt noch sehr viel schneller und gezielter Informationen aus ihren Daten ziehen. Analysen, für die früher Wochen benötigt wurden, sind heute in wenigen Minuten verfügbar.”
Marika Lulay Mitglied des Vorstands von GFT
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