GFT Group setzt dynamische Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2015 fort und hebt die Jahresprognose an

GFT Group setzt dynamische Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2015 fort und hebt die Jahresprognose an

  • Konzernumsatz stieg in den ersten neun Monaten um 42 Prozent auf 271,48 Mio. Euro
  • Ergebnis (EBITDA) um 38 Prozent auf 31,30 Mio. Euro verbessert
  • Jahresprognose für Umsatz und Ergebnis angehoben  

Stuttgart, 12. November 2015 – Die GFT Group hat die dynamische Geschäfts-
entwicklung des ersten Halbjahres 2015 im dritten Quartal fortgesetzt und erzielte nach neun Monaten einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg. Wesentlicher Treiber war die hohe Nachfrage nach IT-Lösungen für die Umsetzung regulatorischer Anforderungen im Finanzsektor. Auch der Trend zur weiteren Digitalisierung von Geschäftsprozessen insbesondere bei Retail-banken sorgte für Wachstumsimpulse. Infolge der positiven Entwicklung des operativen Geschäfts wurde die Jahresprognose für den Umsatz von 362 Mio. Euro auf 368 Mio. Euro und für das EBITDA und das EBT um jeweils eine Mio. Euro auf 44 Mio. Euro bzw. 31 Mio. Euro angehoben.

 

Organisches Umsatzwachstum von 22 Prozent

Der Konzernumsatz stieg in den ersten neun Monaten 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 42 Prozent auf 271,48 Mio. Euro (i. Vj. 191,47 Mio. Euro). Die positive Umsatzentwicklung resultierte aus dem starken organischen Wachstum des Geschäfts mit IT-Lösungen für den Finanzsektor sowie aus den Zukäufen der britischen Rule Financial Ltd. (Rule) im Juni 2014 und der spanischen Adesis Netlife S.L. (Adesis) im Juli 2015. Bereinigt um die Umsatzbeiträge der ehemaligen Rule Gesellschaften in Höhe von 58,79 Mio. Euro (i. Vj. 18,75 Mio. Euro) und der Adesis in Höhe von 2,81 Mio. Euro (i. Vj. 0,00 Mio. Euro) wuchs der Umsatz der GFT Group organisch um 22 Prozent. In Großbritannien, dem größten Absatzmarkt der GFT Group, erhöhte sich der Umsatz um 74 Prozent auf 121,43 Mio. Euro (i. Vj. 69,83 Mio. Euro). Auch in den USA erzielte die GFT Group, gestärkt durch die Rule Akquisition, eine deutliche Umsatzsteigerung um 64 Prozent auf 27,53 Mio. Euro (i. Vj. 16,81 Mio. Euro). Der Umsatz mit Kunden in Spanien stieg um 46 Prozent auf 32,01 Mio. Euro (i. Vj. 21,99 Mio. Euro). Begünstigt wurde das Geschäft in diesem Land von der zunehmenden wirtschaftlichen Erholung und dem wiedererstarkten Bankensektor, der im Bereich Digitalisierung zu den fortschrittlichsten in Europa zählt.

 

Infolge der positiven Umsatzentwicklung und des hohen Auslastungsgrads von 89 Prozent (i. Vj. 89 Prozent), bezogen auf den Einsatz von Produktionsmitarbeitern in Kunden-
projekten, verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) in den ersten neun Monaten 2015 um 38 Prozent auf 31,30 Mio. Euro (i. Vj. 22,68 Mio. Euro). Das Vorsteuer-
ergebnis (EBT) lag mit 22,75 Mio. Euro um 26 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums (i. Vj. 18,01 Mio. Euro).

 

Verkauf der emagine Gesellschaftsanteile mit Closing zum 30. September vollzogen

Wie bereits am 27. Juli 2015 veröffentlicht, hat GFT alle dem Geschäftsbereich emagine zugeordneten Gesellschaften in Deutschland, Frankreich und Großbritannien verkauft. Die Transaktion wurde mit Closing zum 30. September 2015 vollzogen. Gemäß den IFRS-Regularien (IFRS 5) werden demzufolge die von emagine in den ersten neun Monaten 2015 erzielten Umsatz- und Ergebnisbeiträge in den Finanzkennzahlen der GFT Group nicht mehr ausgewiesen. Auch die Vorjahreswerte wurden gemäß IFRS 5 entsprechend angepasst.

 

Fokussierung auf den Geschäftsbereich GFT

Mit der Aufgabe des Geschäftsbereichs emagine hat sich die GFT Group auf den wachstumsstarken Geschäftsbereich GFT konzentriert. Da der Umsatzbeitrag von emagine zum Konzernumsatz gemäß IFRS 5 in den ersten neun Monaten 2015 und im Vorjahreszeitraum nicht mehr ausgewiesen wird, entsprach die Umsatzentwicklung des Geschäftsbereichs GFT nahezu vollständig der Umsatzentwicklung der GFT Group. Der Ergebnisbeitrag vor Steuern (EBT) des Geschäftsbereichs GFT stieg in den ersten neun Monaten 2015 um 25 Prozent auf 24,30 Mio. Euro (i. Vj. 19,48 Mio. Euro). Die Umsatz-rentabilität lag bei 8,9 Prozent (i. Vj. 10,2 Prozent) leicht unter dem Vorjahreszeitraum, was im Wesentlichen aus den Effekten der Kaufpreisallokationen (PPA) der Zukäufe von Rule und Adesis resultierte.

 

„Die Anpassung von IT-Systemen an die zunehmenden regulatorischen Anforderungen wird weiterhin eine wesentliche Herausforderung für Finanzinstitute sein. Retailbanken müssen zudem ihre Geschäftsprozesse noch stärker digitalisieren und kundenzentrierter gestalten, um sich gegenüber innovativen Nischenanbietern aus dem FinTech-Umfeld zu behaupten. Wir sehen ein großes Potenzial in diesem Zukunftsmarkt und wollen unsere Position als führender Anbieter von digitalen Finanzlösungen weiter ausbauen“, sagt Ulrich Dietz, CEO der GFT Technologies SE.

 

Jahresprognose angehoben

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2015 wird die Jahresprognose erneut angehoben. Aus heutiger Sicht gibt die GFT Group den folgenden Ausblick für das Geschäftsjahr 2015: Für das Gesamtjahr 2015 wird ein Konzernumsatz von 368 Mio. Euro erwartet (zuvor 362 Mio. Euro). Die Prognose für das EBITDA und das EBT wird um jeweils eine Mio. Euro auf 44 Mio. Euro bzw. 31 Mio. Euro angehoben. Der produktive Auslastungsgrad im Geschäftsbereich GFT soll 2015 auf dem hohen Niveau des Vorjahres (89 Prozent) bleiben.

 

Mitarbeiterzahl auf rund 3.900 angestiegen

Zum 30. September 2015 beschäftigte die GFT Group 3.897 Vollzeitmitarbeiter, was einer Steigerung um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt (30. September 2014: 3.000) entspricht. Die Mitarbeiter der emagine sind hierin nicht enthalten. Der Anstieg der Mitarbeiterzahl resultierte aus der Übernahme der Adesis mit 200 Mitarbeitern in Spanien und 77 Mitarbeitern in Mexiko sowie aus zahlreichen Neueinstellungen vor allem in den Entwicklungszentren in Spanien, Brasilien, Polen und Costa Rica.

 

Weitere Eckdaten

Zum 30. September 2015 betrug der Bestand an liquiden Mitteln und Wertpapieren 56,96 Mio. Euro und lag damit 18,71 Mio. Euro über dem Jahresendwert 2014 (31. Dezember 2014: 38,25 Mio. Euro). Das Eigenkapital lag zum 30. September 2015 bei 113,61 Mio. Euro, was einem Anstieg von 13,20 Mio. Euro gegenüber dem Bilanzstichtag 2014 entspricht (31. Dezember 2014: 100,41 Mio. Euro). Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 30. September 2015 um 33,48 Mio. Euro auf 335,13 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 301,65 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote stieg aufgrund der erhöhten Bilanzsumme und des gestiegenen Eigenkapitals zum 30. September 2015 um einen Prozentpunkt auf 34 Prozent (31. Dezember 2014: 33 Prozent).

 

Die Anpassung von IT-Systemen an die zunehmenden regulatorischen Anforderungen wird weiterhin eine wesentliche Herausforderung für Finanzinstitute sein. Retailbanken müssen zudem ihre Geschäftsprozesse noch stärker digitalisieren und kundenzentrierter gestalten, um sich gegenüber innovativen Nischenanbietern aus dem FinTech-Umfeld zu behaupten. Wir sehen ein großes Potenzial in diesem Zukunftsmarkt und wollen unsere Position als führender Anbieter von digitalen Finanzlösungen weiter ausbauen.”
Ulrich Dietz CEO
Quote

Kennzahlen (ungeprüft) nach IFRS

(Abweichungen aufgrund von Rundungsdifferenzen möglich)

 

In Mio. Euro

01.01.-30.09.2015

01.01.-30.09.2014

Umsatz

271,48

191,47

EBITDA

31,30

22,68

EBIT

23,85

18,51

Ergebnis vor Steuern (EBT)

22,75

18,01

Periodenüberschuss

15,44

12,89

Ergebnis/Aktie

in Euro

0,59

0,49

Eigenkapitalquote
in Prozent

34
(30.09.2015)

33
(31.12.2014)

Mitarbeiter (Vollzeit) zum 30. September

3.897

3.000

Presseinformation (PDF)

GFT Group setzt dynamische Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2015 fort und hebt die Jahresprognose an

Zwischenbericht zum 30.09.2015

Kennzahlen zum 30.09.2015

Analysten Präsentation Q3/2015 Ergebnisse (englisch)

Presse Präsentation Q3/2015 Ergebnisse (deutsch)

Presseinformation (PDF)

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Zwischenbericht zum 30.09.2015

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