GFT baut Engagement in der Schweiz weiter aus und startet Digitalisierungsoffensive für den Finanzsektor

GFT baut Engagement in der Schweiz weiter aus und startet Digitalisierungsoffensive für den Finanzsektor

  • Schweizer Tochtergesellschaft der GFT Gruppe baut IT-Angebotsportfolio für die digitale Transformation im Banken- und Versicherungssektor 
  • Positionierung als Digitalisierungs- und Regulierungspartner ergänzt die Implementierungsexpertise der GFT Schweiz im Geschäft mit Kernbankensystemen
  • Neue Lösung zum intelligenten Management von Kundendaten „Customer 360 Data Hub“ wird auf dem IM Forum in Zürich erstmals vorgestellt

Zürich, 31. März 2016 – Als IT-Berater und Implementierungspartner des Kernbankensystems Avaloq begleitet die GFT Schweiz seit rund 10 Jahren die Finanzbranche und kennt die Bank-Prozesse aus dem Effeff. 2016 wird das Geschäftsfeld als Digitalisierungs- und Regulierungs-partner für den Schweizer Banken- und Versicherungsmarkt nun weiter ausgebaut. Hierzu greift die Tochtergesellschaft die Expertise der international agierenden GFT Gruppe auf. Neue IT-Lösungen rund um die Themen Digital Marketing, Enterprise Information Management, Prozess-Automatisierung und Regulatory Compliance erweitern das lokale Portfolio. Als Hauptsponsor stellt das Unternehmen seine Digitalisierungsoffensive für den Schweizer Finanzsektor beim Swiss Information Management Forum (IM Forum) am 21. April 2016 in Zürich vor.

Informationen via Datendrehscheibe verknüpfen und gezielt nutzen
Neue Perspektiven bringen spannende Lösungen hervor – ein solches Beispiel ist die digitale Datendrehscheibe, der Customer 360 Data Hub von GFT. Die innovative Technologie ermöglicht es, statische Informationen über den Kunden mit seinen aktuellen Transaktionen zu verknüpfen und mit zusätzlichen Informationen, zum Beispiel aus Internetaktivitäten oder NFC-Technologie (Near Field Communication), zu kombinieren.

Banken und Versicherungen, die das Kundenmanagement über eine zentrale Datendrehscheibe abwickeln, können so bspw frühzeitig erfahren, wenn der Kunde eine grössere Anschaffung oder Investition plant. Basierend auf diesen Informationen ist es möglich, schnell und individuell ein attraktives Kreditangebot zu platzieren, das exakt zur jeweiligen Finanzlage passt. Vielversprechend ist auch der Blick auf neue Geschäftsfelder. So können Finanzunternehmen – unter Wahrung des Datenschutzes und höchster Sicherheitsstandards – beispielsweise Kundendaten anonymisiert über neue Vertriebswege vermarkten. Am Ende profitiert der Kunde von der Vernetzung der Datenströme: durch einen verbesserten Service auf allen Kanälen.

Digitalisierung als Antwort auf die Herausforderungen im Finanzsektor
Der Grossteil der Banken arbeitet bereits daran, die Geschäftsprozesse zu digitalisieren.[1] Die digitale Transformation steht an erster Stelle – gefolgt von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen. Getrieben wird diese Entwicklung vor allem durch die Kunden, die sich eine Modernisierung der Bankgeschäfte wünschen und Leistungen zunehmend vergleichen. „Wer die Wünsche der Kunden nicht in den Mittelpunkt stellt, dem drohen Kundenabwanderungen. Digitale und komfortable Anwendungen sind kein Add-on mehr, sondern ein Muss“, so Daniel Rutishauser, Managing Director der GFT Schweiz. Für das Unternehmen mit Sitz in Zürich bedeutet der Umbruch in der Schweizer Finanzbranche die Chance, innovative Projekte im Bankenumfeld umzusetzen. Die GFT Gruppe unterstützt bereits seit Jahren international führende Finanzinstitute in Europa sowie in Nord- und Südamerika bei der digitalen Transformation. Gemeinsam mit SIA hat GFT beispielsweise in Italien den Person-to-Person-Payment-Service „Jiffy“ entwickelt. Mittlerweile ist Jiffy bei 85 Prozent aller italienischen Banken ein fester Bestandteil ihres Angebots – erste Vertriebsaktivitäten sind auch in Deutschland gestartet.

Intelligentes Information Management als Schlüsselfaktor im Finanzsektor
„Daten sind die Leitwährung des 21. Jahrhunderts. Die intelligente Verknüpfung und Auswertung in Echtzeit macht Finanzdienstleister und Kunden zu Gewinnern“, so Daniel Rutishauser weiter. Der digital affine Kunde erwartet von einer modernen Bank, dass sie ihn und seine Wünsche kennt – egal welchen Kanal oder Kontaktpunkt er wählt. Die Produktpalette muss über alle On- und Offline-Kanäle verfügbar sein. Es gilt, Kundenanfragen ebenso schnell wie kompetent zu beantworten. Online-Bewertungsportale, soziale Medien, aber auch Instant-Messenger, wie WhatsApp, und Fotosharing-Portale, wie Instagram, ermöglichen einen direkten Dialog in der digitalen Welt. Durch die Kombination dieser Daten ergibt sich ein umfassendes Bild des Kunden, der seinerseits ebenfalls ausführliche Informationen zur Verfügung hat. Wollen Finanzinstitute zukünftig Dienstleistungen mit Mehrwert bieten, benötigen sie vor allem eines: die richtigen Daten.

Kooperationen zwischen Banken und FinTech-Startups
„Die Selektion von FinTechs als Kooperationspartner wird für Banken immer entscheidender.“ Als innovativer IT-Dienstleister kennt GFT sowohl die Vorteile der dynamischen FinTech-Startups als auch die Herausforderungen der Banken bei der Einführung neuer Technologien. GFT bringt beide Welten auf Augenhöhe zusammen. Banklösungen müssen komfortabel sein – zugleich Zeit und Geld sparen. FinTechs zeigen bereits an vielen Stellen, wohin die Reise geht. „Banken bringen wiederum zwei entscheidende Vorteile mit: die direkte Kundenbeziehung und das Vertrauen. Gemeinsam können sie die Bank der Zukunft gestalten, Kunden begeistern und sie so langfristig binden“, betont Rutishauser. Über CODE_n bietet GFT seinen Kunden den Zugang zu einem globalen Innovationsnetzwerk. So werden disruptive Trends im Finanzsektor frühzeitig erkannt, thematisiert und in neue Geschäftsmodelle integriert.

Das neue Finanzsystem
Für GFT ist klar: Banken benötigen eine klare Vision und konkrete Ziele für ihre Transformations-Roadmap. Auf diesem Weg gilt es, die traditionelle mit einer neuen, agilen Kultur zu kombinieren. Die Basis für den nächsten Automatisierungsschritt, das sogenannte autonom gesteuerte Geschäft, sind in automatisierte Prozesse eingebundene Algorithmen, die auf Daten operieren, die nur eine umfassende und intelligente Analytik-Plattform liefern kann. Front-Office Workflow-Systeme optimieren darüber hinaus die regulatorischen Anforderungen und ermöglichen die Skalierung erfolgreicher, digitaler Angebote. GFT berät und unterstützt Banken bei der Planung, Entwicklung und Implementierung neuer Lösungen – zur Sicherung der Geschäftsmodelle von morgen. 

Geschäftsjahr 2015
Die GFT Gruppe erzielte 2015 mit 4.050 Mitarbeitern in zwölf Ländern einen Umsatz von rund 374 Mio. €. Als globaler Technologiepartner der Finanzbranche erwirtschaftete das Unternehmen ein Vorsteuerergebnis (EBT) in Höhe von rund 33 Mio. €. In der Schweiz betreibt GFT ein Center of Excellence und beschäftigt ein hochqualifiziertes Expertenteam von über 50 Mitarbeitern. Der Umsatz mit Kunden in der Schweiz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent auf rund 12 Mio. CHF. Zusätzlich wird ein Umsatz von rund 5 Mio. CHF mit Kunden in Deutschland generiert.

-----------------------------------------------------------------------------

[1] Quelle: IDC Vertical Markets Survey, October 2015

Wer die Wünsche der Kunden nicht in den Mittelpunkt stellt, dem drohen Kundenabwanderungen. Digitale und komfortable Anwendungen sind kein Add-on mehr, sondern ein Muss.”
Daniel Rutishauser Managing Director der GFT Schweiz
Quote

Presseinformation als PDF

GFT baut Engagement in der Schweiz weiter aus und startet Digitalisierungsoffensive für den Finanzsektor

Presseinformation als PDF

GFT baut Engagement in der Schweiz weiter aus und startet Digitalisierungsoffensive für den Finanzsektor