Die Zukunft des Finanzwesens liegt im Exponential Banking

Die Zukunft des Finanzwesens liegt im Exponential Banking

Stuttgart, 8. Mai 2018 – Banken sehen sich konfrontiert mit einem zunehmenden Wettbewerb, steigender Nachfrage nach digitalen Services sowie dem Druck, sich schnell und flexibel an Kundenbedürfnisse anzupassen. Für Finanzinstitute ist es daher von zentraler Bedeutung, Antworten auf die elementaren Fragen dieses Jahrzehnts zu finden: Wie lassen sich künftiges Wachstum und die Profitabilität sicherstellen? Wie kann die Digitalisierung erfolgreich gestaltet werden und wie können Banken von der rasanten, technologischen Entwicklung profitieren?

Entscheidender Zeitpunkt für die digitale Transformation der Finanzbranche

Für GFT als strategischen Technologiepartner der Finanzbranche ist klar, dass die digitale Transformation vor allem durch den Einsatz neuer Technologien gelingen wird. Aus diesem Grund hat das Unternehmen ein multidisziplinäres Expertenteam aufgebaut, das auf die Entwicklung von exponentiellen Digitalstrategien spezialisiert ist, und eine neue, international agierende Geschäftseinheit geschaffen.

„Im Bankwesen hat eine neue Ära begonnen. Neue Technologien spielen eine zunehmend wichtige Rolle im Finanzdienstleistungssektor. Exponential Banking ist der nächste Schritt auf dem Weg der digitalen Transformation – getrieben durch die immense technologische Entwicklung in den vergangenen 50 Jahren. Es ist an der Zeit, dass Banken die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auch nutzen. Wir von GFT unterstützen unsere Kunden dabei, denn wir sind davon überzeugt, dass Exponential Banking die Basis für ihren zukünftigen Erfolg ist“, sagt Ulrich Meyer, Direktor Geschäftsbereich Banken bei GFT.
 

Exponential Banking: neue Technologien als Hebel für die digitale Transformation

Das Mooresche Gesetz, das sich in erster Linie mit der Größe und Leistungsfähigkeit von Hardware befasst, gilt mittlerweile auch für mobile und Cloud-Technologien, künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge, erweiterte und virtuelle Realität, Datenanalyse sowie robotergesteuerte Prozessautomatisierung. Immer mehr Informationen stehen für eine schnellere Verarbeitung zur Verfügung.

Finanzinstitute profitieren am meisten von neuen Technologien, wenn sie personalisierte und kundenspezifische Produkte und Dienstleistungen zum geeigneten Zeitpunkt mit der geringsten zeitlichen Verzögerung zwischen Konzeption und Verfügbarkeit bereitstellen. Die exponentielle Entwicklung wirkt wie ein Hebel bei der digitalen Transformation; sie beschleunigt die Umsetzung der digitalen Roadmap und eröffnet neue Möglichkeiten, dem Wandel nachhaltig zu begegnen – also einen kontinuierlichen Veränderungsprozess zu etablieren“, so Meyer weiter.
 

Vier Säulen für ein zukunftssicheres System

Die erfolgreiche Umsetzung des Exponential-Banking-Ansatzes erfordert eine Transformation auf drei Ebenen: im Business, bei den Technologien und innerhalb der Organisation. Gemeinsam mit den Kunden identifiziert GFT strategische Bereiche der Customer Journey, die konkret genutzt werden können, um die vier Schlüsselbereiche des Bankbetriebs zu transformieren – und zwar die Kundenerfahrung, offene Organisation, das Datenmanagement sowie die Prozessoptimierung.

Meyer fügt hinzu, dass GFT vier Säulen definiert hat, die diese Kernbereiche überlagern und eine Schlüsselrolle in der exponentiellen Bankenstrategie spielen: „Neue Technologien bieten enormes Potenzial, das auf vier Hauptpfeilern basiert: Augmented Banking, Open Banking, Cognitive Banking und Automation Banking. Richtig kombiniert, bieten sie ein zukunftsfähiges System für Retail-Banken.”

  • Augmented Banking verbessert die Beziehung des Kunden zur Bank – im speziellen durch personalisierte Hilfe und Beratung per Chatbots, Robo Advisors oder über neue Wege zur Interaktion auf Basis von Virtual oder Augmented Reality. GFT verfügt hierbei über Expertise in der Umsetzung entsprechender Bankprojekte für große europäische Banken, wie beispielsweise eine Initiative, um Geldautomaten durch eine mobile Anwendung für sehbehinderte Menschen zugänglich zu machen oder einen Kredit für den Kauf eines Autos durch erweiterte virtuelle Dienste zu erhalten.
  • Open Banking fordert und fördert den Einsatz neuer Technologien, um dadurch nicht nur regulatorischen Anforderungen wie PSD2 und GDPR zu entsprechen, sondern auch, um neue Geschäftsmodelle auf Basis offener Marktplattformen zu entwickeln. GFT arbeitet derzeit an verschiedenen Initiativen zur Entwicklung moderner Bank-APIs sowie entsprechender Infrastrukturen, wie etwa dem Bank-as-a-Platform-Ansatz (BaaP).
  • Cognitive Banking ermöglicht es, Banken, Lösungen basierend auf künstlicher Intelligenz einzusetzen, die sich sowohl Big Data als auch eine schnellen Datenverarbeitung zunutze machen. Folglich sind genauere Prognosen möglich, das Wissensmanagement wird verbessert und es verbessert die Entscheidungsfindung, was wiederum die Chance zu intelligenten und neuen Interaktionsmöglichkeiten mit Kunden eröffnet. Als Teil dieser Säule hat GFT auf Basis aktueller Deep-Learning-Technologien Chatbots und Robo Advisors sowie Lösungen für das kognitive Account-Management großer Banken entwickelt.
  • Automated Banking spiegelt vor allem die Ansätze der operativen Effizienz und der Automatisierung (oder auch Robotisierung) von Prozessen wider. Der Einsatz dieser Anwendungen ersetzt manuelle Eingriffe, was Banken zahlreiche Vorteile bietet – Kosteneinsparungen sind hier nur ein Aspekt. Schätzungen von McKinsey zufolge, werden in den nächsten Jahren zwischen 10 und 25 Prozent der Prozesse einer Bank von Robotern ausgeführt werden. In diesem Bereich entwickelt GFT bereits zahlreiche Automatisierungslösungen wie die automatische Klassifizierung von Prozessen oder die Durchführung von Anwendungstests mit Robotern.


Mehr Informationen rund ums Exponential Banking und neue Geschäftsmodelle im Bankwesen finden Sie hier auf unserer Website.

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