Online-Banking: Überweisungen per Smartphone müssen Sicherheitsstandards erfüllen und komfortabel sein

Volle Sicherheit oder maximaler Komfort?

Online-Banking: Überweisungen per Smartphone müssen Sicherheitsstandards erfüllen und zudem komfortabel sein

  • Biometrische Verfahren garantieren mehr Sicherheit als etablierte TAN-Verfahren:
    Stimm- und Spracherkennung bietet neben der Iris- und Fingerabdruck-Identifizierung eine zukunftsfähige Alternative
  • IT-Finanzexperte GFT unterstützt neues TAN-Verfahren:
    Innovatives Display-TAN-Verfahren eines Spin-Offs der Universität Tübingen setzt neue Maßstäbe bei Sicherheit und Komfort

Stuttgart, 22. Oktober 2015 – Wer bislang über das Internet Banktransaktionen vornimmt, muss sich entscheiden: volle Sicherheit oder maximaler Komfort. „Biometrische Verfahren bieten hier deutlich mehr Sicherheit als die bislang etablierten TAN-Lösungen“, bringt es Ulrich Dietz, CEO des IT-Dienstleisters GFT Technologies, auf den Punkt.

 

Bereits jeder zweite Deutsche nutzt Online-Banking – nicht nur am heimischen PC, sondern zunehmend auch jenseits der eigenen vier Wände, mobil mit dem Smartphone. Chip-TAN, SMS-TAN oder Smartphone-TAN: Es gibt einige Verfahren, zwischen denen Banken und Kunden derzeit wählen können. Doch keines der etablierten Verfahren bietet höchste Sicherheitsstandards und ist zugleich komfortabel für den Nutzer. Wer von unterwegs Geld überweisen will, benötigt entweder ein zusätzliches Gerät (den TAN-Generator), um die nötigen TAN-Codes zu generieren, oder muss in Betracht ziehen, Opfer eines Hacker-Angriffs zu werden, wie das jüngste Beispiel um den Mobilfunkanbieter Telekom zeigt.

Aktuelle Lösungen, bei denen Transaktionsnummern per SMS verschickt werden, bergen grundsätzlich Sicherheitsrisiken, da etwa Schadsoftware Passwörter auslesen und anschließend die SMS abfangen kann. Gängige Chip-TAN-Lösungen, bei denen ein zusätzliches Gerät benötigt wird, bieten hingegen eine eingeschränkte Nutzerfreundlichkeit und entsprechen daher nur bedingt dem digitalen Lebensstil.

 

Mehr Sicherheit durch biometrische Verfahren

GFT hat seit einigen Jahren sehr positive Erfahrungen mit biometrischen Verfahren gesammelt, sowohl in Pilotprojekten als auch mit Prototypen, die mögliche Anwendungsbereiche aufzeigen. „Banken müssen Kunden, die ihre Geldgeschäfte per Smartphone abwickeln, mit Komfort und Sicherheit überzeugen, sonst verlieren sie diese an die Konkurrenz – auch aus dem Startup-Sektor. Biometrische Verfahren sind hier eine zukunftsfähige Alternative“, so Dietz. Neben der Iris- und Fingerabdruck-Identifizierung bietet vor allem die Stimm- und Spracherkennung enormes Potential. Die Spracherkennung wird zur Aufzeichnung des Inhalts verwendet – ist also für das reine Verstehen der Mitteilung notwendig. Mithilfe der Stimmerkennung wird eine sichere Authentifizierung des Nutzers garantiert und der Transaktionsprozess eingeleitet.

 

So bequem und sicher wie nie: Das neue Display-TAN-Verfahren der Uni Tübingen

Ein Spin-Off der Universität Tübingen hat eine multifunktionale Bankkarte entwickelt, die die herkömmliche EC-Karte mit einem TAN-Generator aufrüstet. „Mit dem neu entwickelten Display-TAN-Verfahren werden höchste Sicherheits- und Komfortmaßstäbe erstmals vereint. Es macht das Bezahlen per Smartphone für Banken und ihre Kunden so einfach, komfortabel und sicher wie nie zuvor. Der Bankkunde ist außerdem rundum flexibel: Die EC-Karte ist immer im Geldbeutel dabei“, erläutert Marika Lulay, COO der GFT. Die EC-Karte selbst erzeugt die nötigen Sicherheitscodes (TAN) und zeigt diese sowie weitere Bankdaten (wie Kontonummern) bequem in einem in die Bankkarte integrierten Display an. Die so aufgerüstete Bankkarte kommuniziert per Funk (Bluetooth) mit dem Smartphone und ist so geschützt vor Virenangriffen. Die GFT berät und unterstützt das Vorhaben. „Keine andere derzeit am Markt verfügbare Methode erfüllt alle diese Anforderungen gleichzeitig“, betont Lulay.

Weitere Vorteile des neuen Display-TAN-Verfahrens: Selbst wenn Bankkunden die Kosten für die neue Display-TAN-Karte selbst tragen müssten, wären diese nicht höher als bei der Investition für einen TAN-Generator. Auch die Bank hat im Betrugsfall absolute Rechtssicherheit, erfüllt mit dem Display-TAN-Verfahren außerdem die verschärften europäischen Bestimmungen im Online- wie im Mobile-Banking. Ein echter Gewinn für alle Beteiligten.

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