Neue Firmenchefin bei GFT:
Marika Lulay stellt internationale Expansion in den Mittelpunkt

Stuttgart – Als Chief Executive Officer (CEO) hat Marika Lulay die Unternehmensführung der GFT Technologies SE mit Ablauf der Hauptversammlung am 31. Mai 2017 übernommen. Sie tritt damit die Nachfolge von Ulrich Dietz an, der nach 30 Jahren an der Spitze des IT-Unternehmens die Position des Verwaltungsratsvorsitzenden einnimmt. Im Zentrum der Wachstumsstrategie steht die internationale Expansion. Die Fokussierung auf den Finanzsektor bleibt weiterhin ein Kernstück der strategischen Ausrichtung. Mit der Einführung eines länderübergreifenden Group Executive Boards wird außerdem die Managementstruktur an den internationalen Unternehmenskurs angepasst. Ein Schwerpunkt auf der Agenda des neuen CEOs ist die Positionierung von GFT als führender Technologiepartner für den Finanzsektor. Um dies zu erreichen, sind im Speziellen Blockchain-Anwendungen, Cloud-Projekte, künstliche Intelligenz und Industrie 4.0 als Zukunftsthemen gesetzt.

Internationale Wachstumsstrategie im Fokus

Bis zum Jahr 2020 plant GFT, den Konzernumsatz auf 800 Mio. Euro zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, will Marika Lulay verstärkt die internationale Zusammenarbeit aller Einheiten intensivieren. Die Roadmap 2020 wird außerdem durch organisches Wachstum und gezielte Akquisitionen umgesetzt. Diese sollen vor allem in Nord- und Lateinamerika erfolgen, um die dortigen Präsenzen und die eigene Innovationsstärke weiter auszubauen. Mit dem Nearshore-Delivery-Modell setzt GFT bewusst auf die Kombination von kostengünstigen und zugleich hochqualifizierten Entwicklungszentren mit individueller Beratungsleistung beim Kunden vor Ort. Der Anspruch von GFT ist es, Kunden auf der ganzen Welt technologisch erstklassige und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Lulay ist überzeugt: „Der Erfolg der vergangenen Jahre bestätigt unsere Strategie, GFT als führenden, innovativen Branchenspezialisten zu etablieren und so unser Wachstum in allen Märkten international voranzutreiben.“


Group Executive Board forciert Internationalisierung

Um der internationalen Präsenz und Zusammenarbeit noch stärker Ausdruck zu verleihen, wurde ein Group Executive Board neu in die Managementstruktur der GFT integriert. Dieses wird neben Marika Lulay (CEO) und Dr. Jochen Ruetz (CFO) aus Alfio Puglisi (Managing Director GFT Italien) und Carlos Eres (Managing Director GFT Spanien) bestehen. Mit der Einführung des Gremiums wird die Unternehmensführung auf eine breitere sowie internationalere Basis gestellt. Als Leiter der vier Unternehmensressorts „Strategy & Markets“ (Marika Lulay), „Global Business Development“ (Alfio Puglisi), „Global Delivery & Innovation“ (Carlos Eres) und „Corporate Services“ (Dr. Jochen Ruetz) sind die Mitglieder des Boards verantwortlich für die Weiterentwicklung der globalen Unternehmensstrategie. „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit der länderübergreifenden Managementstruktur die Grundlage für den weiteren Erfolg der GFT gelegt haben. Zusammen bilden wir ein starkes Team, das sich fachlich ideal ergänzt”, so Lulay.


Blockchain, Cloud-Projekte, künstliche Intelligenz und Industrie 4.0 im Technologiefokus

Mit Blockchain, Cloud-Migration, künstlicher Intelligenz und Industrie 4.0 rückt  Lulay neben den bestehenden Angeboten neue Services in den Technologiefokus. Besonders die Blockchain-Technologie und die damit verbundenen Anwendungsmöglichkeiten bieten Banken ein immenses Potenzial auf dem Weg zu innovativen Dienstleistungen und neuen Geschäftsmodellen. Im GFT Blockchain Inkubator in Großbritannien testet GFT bereits heute verschiedene Anwendungsfälle und hat bei der Royal Bank of Scotland ein erstes Projekt erfolgreich umgesetzt. Besonders hervorzuheben sind Anwendungsfälle zur Automatisierung von Prozessen. So könnte beispielsweise die zentrale Clearingstelle mithilfe der Blockchain komplett entfallen – und zugleich sicher in großen Mengen abgewickelt werden. In der Blockchain werden zudem alle relevanten Informationen aufgezeichnet. So entsteht ein neuer Grad an Transparenz zur Überwachung komplexer Finanzprodukte für Kunden, Banken und Behörden.

Eine kostengünstige und effiziente Lösung zur Etablierung einer zukunftsfähigen IT-Landschaft für Banken und Versicherung weltweit ist die Migration bestehender IT-Systeme in die Cloud. Mit einem Projekt in Nordamerika hat GFT bereits den ersten Kunden gewonnen und wird dieses neue Geschäftsmodell nun weiter forcieren. Als Branchenkenner kann GFT die komplexe Migration einzelner IT-Systeme reibungslos durchführen und so die Modernisierung der IT-Landschaft einer Großbank erfolgreich umsetzen.

Künstliche Intelligenz wird auch das Bank- und Versicherungswesen in den nächsten zehn Jahren umkrempeln. Allein der Robo-Advisory-Markt in Deutschland wächst aktuell zwischen 20 bis 30 Mio. Euro im Monat. Darüber hinaus liegen den Retailbanken Unmengen von unstrukturierten Daten, sprich Kundeninformationen, vor, die derzeit noch nicht vollumfänglich genutzt werden. Diese können mithilfe von kognitivem Banking – basierend auf selbstlernenden Systemen – verarbeitet und strukturiert werden, um gewichtete Hypothesen zur Entscheidungsfindung zu generieren.

Auch die Bezahlschnittstellen werden in Zeiten von Industrie 4.0 immer relevanter. Keine Branche kommt heutzutage ohne eine kundenfreundliche Abwicklung von Finanztransaktionen aus. Das Marktpotenzial weltweit ist enorm. Indem GFT zukünftig Finanztransaktionen in die Lieferketten der traditionellen Industrie integriert, wird das Unternehmen nun auch verstärkt den Industriesektor angehen. GFT kann so neue Kundengruppen erschließen.


Global erfolgreich mit einer gemeinsamen Mission

Als Technologiepartner und Sektorspezialist für die Finanzbranche kennt GFT sowohl die IT-Systeme ihrer Kunden als auch die IT-Trends bestens. So wenden die Mitarbeiter stets effiziente Methoden sowie höchste Qualitätsstandards an und integrieren passende neue Technologien. Globales Denken und lokales Handeln steht im Fokus des Unternehmens. Die Organisation und Prozesse sind konsquent auf die Kunden ausgerichtet und werden flexibel an deren Bedürfnisse angepasst. Internationale Kunden werden von länderübergreifenden Teams individuell betreut. Die Fähigkeiten und das Wissen der Mitarbeiter sind dabei das wertvollste Kapital des Unternehmens. Um sicherzustellen, dass das für den Kunden benötigte Know-how jederzeit zur Verfügung steht, will Lulay das internationale Wissenmanagement weiter intensivieren. Auch das Karrieremodell wird konzernweit ausgebaut und schafft so umfassende Entwicklungsmöglichkeiten über Ländergrenzen hinweg. „Unsere Mitarbeiter stehen im direkten Austausch mit unseren Kunden, um eigenständig die bestmögliche Entscheidung für ihn zu treffen. Die weltweit führenden Finanzinstitute schätzen unsere Arbeitsweise und vertrauen unserer Expertise“, resümiert Lulay.

Der Erfolg der vergangenen Jahre bestätigt unsere Strategie, GFT als führenden, innovativen Branchenspezialisten zu etablieren und so unser Wachstum in allen Märkten international voranzutreiben. Marika Lulay CEO der GFT Technologies SE

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