GFT stellt digitale Lösungen für Industrieprozesse auf dem CODE_n new.New Festival vor

GFT stellt digitale Lösungen für Industrieprozesse auf dem CODE_n new.New Festival vor

  • Neue Technologien wie künstliche Intelligenz (KI), Data Analytics und Blockchain sind wegweisend für Digitalisierung von Industrieprozessen
  • GFT zeigt anhand verschiedener Prototypen Anwendungsmöglichkeiten für die Industrie: Echtzeit-Analyse von Fahrdaten, Überwachung pharmazeutischer Lieferketten, Darstellung digitaler Fabrik
  • Design Sprint Workshops mit Kunden: Besucher erleben agile Softwareentwicklung vor Ort

Stuttgart – Mit verschiedenen Lösungen für die Industrie präsentiert sich GFT in diesem Jahr auf dem CODE_n new.New Festival vom 8. bis zum 10. Oktober 2018 in Stuttgart. „Während wir Finanzinstitute bereits erfolgreich bei der Umsetzung ihrer Digitalisierungsstrategie unterstützen, begleiten wir nun gezielt Industrieunternehmen bei der digitalen Transformation. Unser Ziel ist es, gerade mittelständischen Unternehmen das enorme Potenzial, das neue Technologien wie KI oder Blockchain für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen bieten, zugänglich zu machen“, sagt GFT Deutschland-Chef Karl-Heinz Kern. Neben einer Blockchain-Lösung für die Überwachung pharmazeutischer Lieferketten stellt GFT auch einen Prototyp für die digitale Fabrik vor und zeigt die Echtzeit-Analyse von Fahrdaten auf Basis von Blockchain und Data Analytics.

 

Viele mittelständische Unternehmen bleiben noch immer zögerlich beim Thema Digitalisierung. Die Potenziale, die Technologien wie Big Data, intelligente Automatisierung und Blockchain bieten, liegen nahe, aber oft fehlen die notwendigen IT-Ressourcen, um diese Anwendungen im eigenen Unternehmen zu etablieren.

„Für die meisten Unternehmen hängt der Erfolg davon ab, wie gut sie ihr "business as usual" mit neuen Technologien bereichern und zu einem unverzichtbaren Partner werden, der für seine Kunden Geschäftsgrenzen überschreitet. Wir möchten diesen Unternehmen die passenden Werkzeuge an die Hand geben, damit sie sich in der digitalen „New Economy“ nachhaltig etablieren können“, erklärt Dr. Michael Hecker, Leiter des neuen GFT Geschäftsbereichs Industrie.

Mit Data Analytics und Blockchain Fahrverhalten messen und analysieren

Mit einer von GFT entwickelten IT-Architektur lassen sich beispielsweise Daten während einer Autofahrt erfassen und analysieren. Diese werden mithilfe der Blockchain-Technologie fälschungssicher verarbeitet und anschließend in der Cloud gespeichert. Auf Basis dieser Daten entstehen neue Geschäftsmodelle. So können beispielsweise Versicherungen die Daten nutzen und ihre Versicherungsprämien individuell auf Basis des Fahrverhaltens des einzelnen Fahrers festlegen. „Die ausgewerteten Fahrdaten sind aber auch für andere Unternehmen wie etwa Autovermieter interessant. Gleichzeitig lässt sich dieselbe IT-Architektur auch auf Produktionsprozesse übertragen und eröffnet damit spannende Möglichkeiten beispielsweise für das Maschinen-Leasing“, so Dr. Michael Hecker.

Blockchain-Lösung überwacht komplexe, internationale Lieferketten

Beim new.New Festival stellt GFT eine, in Zusammenarbeit mit dem Start-up MYTIGATE entwickelte, Blockchain-Anwendung zur Überwachung und Nachverfolgung von pharmazeutischen Lieferketten vor. Die Lösung ermöglicht es den Nutzern, Arzneimitteltransporte digital zu dokumentieren, sie effektiv zu planen und auf der ganzen Welt nachzuverfolgen. Alle an der Lieferung beteiligten Unternehmen können – jederzeit nachvollziehbar – die Details des Transports erfassen. Die Bedienung ist zugleich einfach und bietet dank der Distributed- Ledger-Technologie (DLT) ein hohes Maß an Sicherheit. Transportprozesse von Medikamenten werden transparent und auf Grundlage des langfristig ermittelten Datenmaterials deutlich besser planbar. „Die DLT-Lösung bietet eine ideale Grundlage, um die Masse an Daten schnell zu verarbeiten. Zudem ist gewährleistet, dass die Sendungsinformationen sicher und unveränderbar gespeichert sind. Transportwege werden nicht nur transparent, sondern auch auswertbar. Wenn also beispielsweise an einem Flughafen vermehrt Transportschäden auftreten, können sich Pharmaunternehmen bewusst entscheiden, in Zukunft andere Lieferrouten zu bevorzugen“, erklärt Dr. Michael Hecker.

Prototyp digitale Fabrik

Wie lassen sich Produktionsketten überwachen und mögliche Störungen voraussehen, ohne dabei die aktuellen Produktionsabläufe zu beeinträchtigen? GFT zeigt dies anhand des Prototyps einer digitalen Fabrik. Mithilfe einer Simulation von Produktionsprozessen werden Maschinendaten (Temperatur, Umdrehungen p.m., etc.) an die cloudbasierte Cumulocity IoT-Plattform übertragen und ausgewertet. Dashboards ermöglichen die Überwachung der Produktionsbänder in Echtzeit. Durch die anschließende Verbindung zwischen den realen Produktionsabläufen und der Cumulocity-Plattform entsteht eine voll automatisierte digitale Fabrik.

Agile Softwareentwicklung live erleben

Während des Festivals können Besucher mehr über den Prozess der Softwareentwicklung erfahren. GFT Experten geben täglich in 20-minütigen Vorträgen einen Überblick über die Abläufe der Softwareentwicklung, von der Problemstellung bis hin zur finalen Implementierung. In Design Sprint Workshops erleben Kunden anhand realer Design Challenges die ersten Entwicklungsschritte einer Softwarelösung. Im Anschluss übernimmt das GFT Team die Ergebnisse und setzt die Softwareentwicklung fort. Direkt am nächsten Morgen können die Kunden erste Ergebnisse ihres Design Sprint sehen. Karl-Heinz Kern: „Agile Softwareentwicklung ist ein großes Thema für viele Industrieunternehmen. Gerade in Zeiten knapper Ressourcen stehen wir als starker Technologiepartner mit unseren internationalen Teams bereit, um Softwareprojekte flexibel umzusetzen.“

Während wir Finanzinstitute bereits erfolgreich bei der Umsetzung ihrer Digitalisierungsstrategie unterstützen, begleiten wir nun gezielt Industrieunternehmen bei der digitalen Transformation. Unser Ziel ist es, gerade mittelständischen Unternehmen das enorme Potenzial, das neue Technologien wie KI oder Blockchain für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen bieten, zugänglich zu machen.”
Kerl-Heinz Kern General Manager Germany
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